Forum Kindersprache 2018: Eltern, Kind & Sprache

Beim Forum Kinderprache 2018 wird Egon Garstick einen Vortrag mit dem Thema „Die Bedeutung von Vätern für die (Sprach-)Entwicklung von Kindern“ halten. Herr Garstick ist Psychologe und Kinder- und Jugendtherapeut und arbeitet in Zürich.

Nach einem Studium der Sozialpädagogik in Kassel absolvierte Egon Garstick eine psychoanalytische Ausbildung in Zürich. Nach 13 Jahren Tätigkeit in einem Sonderschulheim für verhaltensauffällige Kinder arbeitet er heute als Psychotherapeut mit Kindern, Eltern und Familien im Zürcher Stadtspital Triemli und in der Stiftung Mütterhilfe. Er ist Lehranalytiker am Züricher Psychoanalytischen Seminar und Supervisor in psychiatrischen und sozialpädagogischen Institutionen.

Einflussfaktoren auf Therapiewirkung in der Kindersprachtherapie

Ein kritischer Blick auf traditionelle Annahmen in der Logopädie

Autorinnen: Julia Siegmüller, Lara Höppe

in: Forum Logopädie, Heft 1 (31), Januar 2017, 14-19

Die Arbeit ist das Ergebnis zahlreicher Studien aus dem LIN.FOR, dem Logopädischen Institut für Forschung an der Europäischen Fachhochschule in Rostock. Die Autorinnen setzen sich kritisch mit traditionellen Prämissen der Logopädie auseinander. Hier eine Zusammenfassung, die die Lektüre dieser sehr interessanten Arbeit nicht ersetzen will.

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Aus dem Zentrum für Entwicklung und Lernen (ZEL) in Heidelberg

Das Heidelberger Elterntraining (HET) gibt es seit 2011 auch als Buch (2. Aufl.):

Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachförderung

 Das Beratungs-Angebot im ZEL wird erweitert durch:

TASK – Training Autismus Sprache Kommunikation

Ein Elterntraining zur Förderung sozialer Kommunikation bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung

 Neben Frau Dr. Jooss und Frau Dr. Buschmann vom ZEL sind die Referentinnen Frau Prof. Dr. med. Noterdaeme und Frau Fröhlich (Dipl.-Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeutin) vom Behandlungszentrum für Autismus und Entwicklungsstörungen im Josefinum Augsburg, das von Frau Fröhlich geleitet wird.

Übrigens: Das Heidelberger Elterntraining wird auch von Thorsten Lindenmeyer durchgeführt. Informationen erhalten Sie unter www.spracheverbindetuns.de

Wann lernen Babys das Wortverständnis?

Es ist weitgehend anerkannt, dass das Erlernen von Wörtern mit der Wahrnehmung von einfachen sprachlichen Signalen beginnt: Konsonanten, Vokale und deren Kombinationen als grundlegende Bausteine. Lange Zeit hat man geglaubt, dass Säuglinge Wortbedeutungen mit 9-15 Monaten lernen. Offensichtlich beginnt jedoch das Verstehen von Wörtern eher als gedacht. „Kinder lernen sehr früh, was Worte bedeuten“, sagt Elika Bergelson, Professorin für Psychologie an der Duke University in  North Carolina. Sie stützt sich dabei auf die Ergebnisse von zwei Studien.

2012 veröffentlichte sie bei PNAS eine Arbeit mit dem Titel „At 6–9 months, human infants know the meanings of many common nouns“, in der sie feststellte, dass 6-9 Monate alte Säuglinge bereits zu den richtigen Wortkarten schauen, wenn eine davon von einem Elternteil benannt wird.

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